21.09.2023

Rückblick auf das zweite Future of Construction Symposium

Vom 13. bis 15. September 2023 fand an der Technischen Universität München (TU München) das zweite Future of Construction Symposium statt, eine dynamische Veranstaltung, die Visionär*innen aus Wissenschaft und Industrie zusammenbrachte. Organisiert von einem internationalen Team von Expert*innen und DFAB-Alumni, begrüsste die über 150 Teilnehmenden zu drei Tagen voller spannenden Diskussionen, Präsentationen und Workshops. Die Veranstaltung war ein Schmelztiegel von Ideen, die den Weg in die Zukunft für den Bausektor aufzeigten.

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Im Mittelpunkt standen Themen wie die Wiederverwendung von Materialien, Biomaterialien, 3D-Druck, kollaborative Roboter, Blockchain und KI in Design und Konstruktion. Jedes dieser Themen bot eine einzigartige Perspektive auf die Baulandschaft und veranschaulichte das breite Spektrum der Möglichkeiten, die uns erwarten. Die unterschiedlichen Standpunkte förderten die Diskussion über Innovation, Zusammenarbeit und ein tieferes Verständnis der Zukunftsaussichten der Branche.

Der Nationale Forschungsschwerpunkt (NFS) Digitale Fabrikation beteiligte sich mit einer starken Präsenz seiner Forschenden und Alumni aktiv am Symposium. Mit sechs Referent*innen, vier Industriepräsentationen, sechs Forschungspostern und zwei Workshops setzte der NFS Digitale Fabrikation ein Zeichen und unterstrich damit sein Engagement für die Förderung von Innovationen in der Baubranche. Expert*innen wie die NFS DFAB-Alumni

Prof. Kathrin Dörfler, Prof. Norman Hack, Prof. Stefana Parascho, Prof. Ena Lloret-Fritschi, und Dr. Selen Ercan hielten Vorträge, moderierten Sitzungen und leiteten Workshops. Design++ spielte auch in diesem Jahr eine zentrale Rolle als Gründungsorganisator der Symposienreihe Future of Construction. Die gemeinsame Unterstützung des NFS DFAB, von Design++ und der ETH Zürich unterstreicht die strategische Bedeutung der Förderung des Dialogs und der Zusammenarbeit zwischen der Wissenschaft und der Bauindustrie.

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Das Symposium bot den Beteiligten eine Plattform, um zusammenzukommen, ihre Erkenntnisse auszutauschen und gemeinsam an der Gestaltung der Zukunft des Bauwesens zu arbeiten. Das komplexe Zusammenspiel zwischen Wissenschaft, Industrie und Regierung macht deutlich, dass der Bausektor das Potenzial hat, sich in den kommenden Jahren nicht nur anzupassen, sondern zu gedeihen. Mit jedem neuen jährlichen Symposium kommen unsere Partnerbranchen der Verwirklichung einer lebenswerten Zukunft näher, in der das Bauen nicht nur eine Notwendigkeit ist, sondern für Nachhaltigkeit, Innovation und Fortschritt steht.

Im Jahr 2024 wird das Future of Construction Symposium erneut in der Schweiz stattfinden. Prof. Ena Llorett-Fritschi von der Università della Svizzera Italiana (USI) wird zusammen mit Prof. Silke Langenberg von der ETH Zürich das nächste Symposium in Mendrisio (TI) ausrichten. Das Thema für 2024 lautet "making the past productive" und konzentriert sich auf Innovationen in bestehenden Gebäuden und traditionellen Bauweisen zur Förderung von Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft.

MAS ETH DFAB-Studierende gewinnen Future of Construction Best Poster

Der Preis für das beste Poster am Future of Construction Symposium ging an Eleni Vasiliki Alexi und Joseph Clair Kenny für ihr MAS DFAB Projekt "Collaborative Augmented Assembly". In der Projektarbeit wurde ein Augmented-Reality-Tool für Smartphones entwickelt, mit dem Nutzende die robotische Montage von komplexen Strukturen koordinieren können. Die Arbeit wurde im Rahmen der individuellen Projektarbeit im 3. Trimester (T3) des MAS ETH DFAB Programms an der ETH Zürich entwickelt. Betreut wurde die Arbeit von den NFS DFAB-Mitarbeitenden Dr. Daniela Mitterberger und Gonzalo Casas. Die Arbeit wurde im Rahmen des Forschungsbereichs Gramazio Kohler Research and Design++ durchgeführt.

Daniela Mittenberger Presentation and Poster