16.09.2025
Spin-off Contouro realisiert Monster-Skulptur im Kunsthaus Zürich Garten
Das Spin-off Contouro, gegründet von den Forschenden Andrei Jipa und Angela Yoo vom Lehrstuhl Digital Building Technologies, hat im Garten des Kunsthaus Zürich eine imposante begehbare Skulptur enthüllt, die Kunst, Architektur und Ingenieurwesen vereint.
Foto von Franca Candrian, Kunsthaus Zürich, © Monster Chetwynd
Das Projekt basiert auf einem Tonmodell der britischen Künstlerin Monster Chetwynd. Contouro scannte das ursprüngliche 30 Zentimeter grosse Modell mit einem Laserscanner und nutzte die daraus entstandene digitale Datei für die weitere Planung. So wurde das Modell in eine acht Meter hohe Skulptur aus Holz, Stahl und Beton transformiert. Entstanden ist ein Werk, das zur Interaktion einlädt und neue Möglichkeiten im zeitgenössischen Bauen aufzeigt.
Contouro baut auf Forschung an der ETH Zürich und im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) Digitale Fabrikation auf, wo die Gründer*innen rechnergestützte Entwurfsmethoden und digitale Fertigungstechnologien untersuchen. Das Unternehmen konzentriert sich auf massgeschneiderte Lösungen für den Bausektor und erforscht, wie digitale Planungs- und Fertigungsmethoden Materialien wie Beton in minimale, effiziente und zugleich ästhetisch ansprechende Formen verwandeln können.